Die Modeindustrie ist bekannt für ihren schnellen Wandel.
Hinter den schicken Outfits und wechselnden Trends, verbergen sich Auswirkungen auf die Umwelt, die oft übersehen werden.
Ziel dieses Blogbeitrags ist zu analysieren was man mit Kaufentscheidungen Bewirken kann.

Umweltauswirkungen der Bekleidungsindustrie

Produktion von Kleidung erfordert gewöhnlich große Mengen an Wasser, Energie und Chemikalien.
Die Mehrheit der Bekleidung wird in Ländern Produziert, in denen Nachhaltigkeit und ethische Arbeitsplätze oftmals vernachlässigt werden.
Textilherstellung ist dadurch eine der wasserintensivsten Industrien weltweit.
Der unbewusste Textilkonsum trägt also maßgeblich zur Wasserverschmutzung und -verknappung bei [1].
Die Umwelt und die Gesundheit der Menschen, sind dort meist beeinträchtigt [2].

Transport und globale Lieferketten

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die Auswirkungen des Transports.
Um Kosten zu senken, werden Kleidungsstücke oft über weite Strecken transportiert.
Das führt zu einem erhöhten CO2-Ausstoß und treibt den Klimawandel weiter an. [3].

Vorteile des Kaufs bei lokalen Herstellern

Durch die Unterstützung von lokalen Modeunternehmen und Designer*innen können wir dazu beitragen, die Nachfrage nach umweltfreundlicheren Produktionsmethoden zu steigern.
Lokale Produktionen ermöglichen Kontrolle über den Herstellungsprozess und die Arbeitsbedingungen.
Das führt zu einer Verbesserung der sozialen und ökologischen Standards[4].

Darüber hinaus würde das kaufen bei lokalen Herstellern den Bedarf an langen Transportwegen verringern.
Wenn die Produkte näher an den Verbraucher*innen hergestellt werden, reduziert dies den CO2-Ausstoß und den ökologischen Fußabdruck der Kleidungsstücke erheblich [5].

Ein weiterer Vorteil der lokalen Produktion ist die Unterstützung der lokalen Wirtschaft. Durch den Kauf von Kleidung aus regionalen Unternehmen werden Arbeitsplätze geschaffen und die örtliche Gemeinschaft gestärkt [6].

Auf Lange Sicht würden, durch Wegfallen eines Großen Marktanteiles, die umweltbelastenden Produktionen in Low-Cost-Ländern schrumpfen.

Fazit

Die Auswirkungen der Kaufentscheidungen von Bekleidung auf die Umwelt sind signifikant.
Durch das Einkaufen bei lokalen Herstellern können wir einen positiven Beitrag leisten.

Indem wir umweltfreundlichere Produktionsmethoden unterstützen, können wir den CO2-Ausstoß auch in anderen Ländern reduzieren und die lokale Wirtschaft stärken.
Als Verbraucher*innen haben wir die Macht, bewusst nachhaltige Alternativen zu wählen.
Gemeinsam können wir einen Wandel in der Modeindustrie herbeiführen und eine nachhaltigere Zukunft für die Bekleidungsbranche schaffen.

Lesen Sie was mit Altkleidung und Kleidung die nicht gekauft wird passiert: [Beitrag]

Quellen

[1] World Wildlife Fund (WWF). (n.d.). „Fashion’s footprint: Earth’s precious materials.“ Abgerufen am 30. Juni 2023, von https://wwf.panda.org/discover/our_focus/fashion_environment/fashions_footprint/ [2] Greenpeace. (2020). „Detox: Fashion’s clean revolution.“ Abgerufen am 30. Juni 2023, von https://www.greenpeace.org/international/publication/13826/detox-fashion-cleans-revolution/
[3] United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC). (n.d.). „Fashion Industry Charter for Climate Action.“ Abgerufen am 30. Juni 2023, von https://unfccc.int/climate-action/sectoral-engagement/global-fashion-agenda
[4] Fashion Revolution. (n.d.). „The True Cost of Fashion.“ Abgerufen am 30. Juni 2023, von https://www.fashionrevolution.org/about/manifesto/
[5] The Guardian. (2021). „Want to reduce the carbon footprint of your clothing? Localize production.“ Abgerufen am 30. Juni 2023, von https://www.theguardian.com/fashion/2021/apr/22/want-to-reduce-the-carbon-footprint-of-your-clothing-localize-production
[6] Cleary, A. (2018). „The Importance of Buying Local: How it Boosts the Economy.“ Abgerufen am 30. Juni 2023, von https://www.northeastern.edu/graduate/blog/the-importance-of-buying-local-how-it-boosts-the-economy/